VLN: Manthey mit drei Autos weiterhin dabei

Teilnahme an International GT Open parallel zur VLN    

Manthey-Racing steigt 2012 in die International GT Open ein, will aber zugleich auf der Nordschleife vertreten sein. Parallel zur europaweit ausgetragenen International GT-Serie nehmen weiterhin drei Porsche 911 GT3 aus Meuspath an den Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft teil. Das bis dato bestätigte Trio in der 2012er Langstreckenmeisterschaft setzt sich zusammen aus dem Moskovskaya-Porsche in der SP9, dem Wochenspiegel-Elfer in der SP7 und dem 911 GT3 Cup von Wolfgang Kohler.
"Dass wir ganz aus der VLN aussteigen, stand nie zur Disposition. Lediglich der Rückzug unseres Spitzenautos in Gelbgrün erfolgte nach gründlicher Überlegung", sagte Olaf Manthey. Bezogen auf die reduzierte Gesamtzahl der Einsatzfahrzeuge ergänzt der Leiter des nach Gesamtsiegen erfolgreichsten VLN-Rennstalls der letzten Jahre: "Da drei 2011er Fahrzeuge in der neuen Saison nicht mehr unter unserer Nennung an den Start gehen,

verfügen wir aktuell noch über die Kapazitäten zwei bis drei weitere Porsche im Kundenauftrag vorzubereiten und an den Start zu bringen."
Quelle: Motorsportguide

Foto: Muhr

Feb.2012


         
Immer wieder samstags...
         
Der Zehn Mal heißt es auch 2012 ‚Start frei für die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring'. Die einzige Nordschleifen-Rennserie bestreitet ihre 36. Saison auf der schönsten Rennstrecke der Welt, der Nürburgring Nordschleife. In diesem Zuge werden immer wieder samstags rund 180 Rennfahrzeuge - vom seriennahen Kleinwagen bis hin zum ausgewachsenen Rennboliden - die ‚Grüne Hölle' in Angriff nehmen.
Den Auftakt macht die 59. ADAC Westfalenfahrt am 31. März. Eine Woche zuvor läutet die VLN Test- und Einstellfahrt am 24. März inoffiziell die neue Saison ein. Es folgen am 14. April (37. DMV 4-Stunden-Rennen) und 28. April (54. ADAC ACAS H&R-Cup) zwei weitere Rennen vor dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring (17. bis 20. Mai).
In den Sommermonaten kollidieren lediglich zwei Rennen mit zwei Großveranstaltungen; die 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy am 23. Juni mit der Fußball Europameisterschaft in Polen und der Ukraine sowie am 21. Juli das 35. RCM DMV Grenzlandrennen mit den Olympischen Spielen in London. Dazwischen liegt das 52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am 7. Juli. Das 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen bildet am 4. August als einziger Lauf, der nicht über die gewohnte Distanz von vier Stunden geht, den Höhepunkt.

Das letzte Saisondrittel besteht aus dem 44. ADAC Barbarossapreis am 25. August, dem 36. DMV 250-Meilen-Rennen am 28. September und dem 37. DMV Münsterlandpokal am 27. Oktober.
"Die VLN ist mit den Terminen, die wir mit der Nürburgring Automotive GmbH ausgehandelt haben, zufrieden", sagt VLN-Geschäftsführer Dietmar Busch (Radevormwald). "Das erste und zweite Saisondrittel umfasst jeweils drei Rennen im kompakten Zwei-Wochen-Rhythmus. Dazwischen liegt das 24h-Rennen mit ausreichend Abstand zu unseren Veranstaltungen, so dass sich die Teams auf der einen Seite perfekt vorbereiten können und auf der anderen Seite das Risiko überschaubar ist, durch einen Unfall oder technischen Defekt die Teilnahme am Langstreckenklassiker zu gefährden."
Die Termine 2012, Stand 25.11.2011
24.03. - VLN Probe- und Einstellfahrt
31.03. - 59. ADAC Westfalenfahrt
14.04. - 37. DMV 4-Stunden-Rennen
28.04. - 54. ADAC ACAS H&R-Cup
23.06. - 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
07.07. - 52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
21.07. - 35. RCM DMV Grenzlandrennen
04.08. - 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
25.08. - 44. ADAC Barbarossapreis
29.09. - 36. DMV 250-Meilen-Rennen
27.10. - 37. DMV Münsterlandpokal
Text: VLN-Media

Foto: Muhr

Feb. 2012



         
         

Black Falcon sichert sich den dritten Meistertitel

         

Der Jubel im Team Black Falcon kannte keine Grenzen. Die neuen Meister der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring heißen Carsten Knechtges (Mayen), Manuel Metzger (Rickenbach-Hütten) und Tim Scheerbarth (Dormagen). Das junge Fahrertrio sicherte dem Rennstall aus Kelberg in der Eifel nach 2008 und 2009 den dritten Titel. Zwei weitere Pokale gingen ebenfalls an Black Falcon,denn neben der Meisterschaftswertung entschieden Knechtges / Metzger / Scheerbarth
Scheerbarth auch den VLN-Serienwagen-Cup sowie die VLN-Junior-Trophäe für sich. Bei strahlendem Sonnenschein feierten Marc Basseng (Leutenbach), Christopher Mies (Heiligenhaus) und Michael Ammermüller (Pocking) den zweiten Sieg eines Audi R8 LMS. Schlussfahrer Basseng überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 59,225 Sekunden vor den zweitplatzierten Chris Mamerow (Castrop-Rauxel) und Armin Hahne (Wimbach) im SLS AMG GT3 von Mamerow-Racing. Als Dritte feierten Edward Sandström (Schweden), Nico Bastian (Frankfurt) und Hendrik Vieth (Leer) den zweiten Podiumsrang 2011 für den BMW Z4 GT3 des Need for Speed Team Schubert. Eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens wird am 8. November um 17:30 Uhr auf dem Sender Sport 1 ausgestrahlt.

Black Falcon hat mit dem dritten Triumph zu dem etablierten VLN-Team Bonk-Motorsport aufgeschlossen, das in der Vergangenheit ebenfalls drei Titel für sich verbuchen konnte. "Großartig", strahlte Teamchef Alex Böhm, der 2008 und 2009 noch selber am Volant des Meisterautos gesessen hatte. "Natürlich sind wir zu Beginn des Jahres angetreten, um bei der Meisterschaftsentscheidung ein Wörtchen mitreden zu können. Aber dass die drei Jungs am Ende so souverän gewinnen würden - damit konnten wir bei der starken Konkurrenz nicht rechnen. Ein toller Erfolg für Carsten, Manuel und Tim. Und natürlich auch für unsere Teammitglieder, die unermüdlich für den Erfolg gearbeitet haben." Für die drei Nachwuchsracer ist der Gewinn der Meisterschaft ein erster großer Meilenstein ihrer motorsportlichen Laufbahn. "In der Langstreckenmeisterschaft am Ende ganz oben zu stehen, bedeutet mir sehr viel", sagte Scheerbarth und Teamkollege Metzger ergänzte: "Wir haben auf der schönsten und schwierigsten Rennstrecke der Welt eine Reihe erfahrener Piloten hinter uns gelassen." Welche Möglichkeiten sich den neuen Titelträgern nun auftun können, zeigt nicht zuletzt die Laufbahn von Christer Jöns (Ingelheim), der mit Black Falcon zwei Mal in Folge die Junior-Wertung für sich entscheiden konnte. In der Saison 2011 war Jöns für das Audi Team Abt Sportsline im ADAC GT Masters am Start. "Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht", sagte Knechtges. "Mit dem Titel in der Tasche hoffe ich, auch in der kommenden Saison ein gutes Cockpit zu finden."
Nachdem sie beim Saisonfinale von den beiden VLN-Geschäftsführern Dietmar Busch (Radevormwald) und Karl Mauer (Ahütte) symbolisch die Startnummer eins übergeben bekommen haben, werden Knechtges, Metzger und Scheerbarth am 10. Dezember im Dorint Hotel am Nürburgring im Rahmen der großen VLN-Jahressiegerehrung ihre Trophäen in Empfang nehmen. Dann werden auch die beiden Renault-Clio-Fahrer Dominik Brinkmann (Dortmund) und Stephan Epp (Wuppertal) für ihren zweiten Platz in der Meisterschaft geehrt. Auf dem dritten Rang beendeten die Vorjahresmeister Mario Merten (Nürburg) und Wolf Silvester (Nürnberg) im BMW von Bonk-Motorsport die Saison 2011.
Von der Pole-Position aus gestartet, schied der zuletzt zweifach siegreiche Manthey-Porsche nach 14 Runden mit Lucas Luhr (Schweiz) und Marc Lieb (Ludwigsburg) am Steuer vorzeitig aus. Luhr klagte über mangelnden Vortrieb. Bastian übernahm im Schubert Z4 zeitweise die Führung. "Das war ein tolles Gefühl, bei meinem ersten Einsatz auf einem GT3-Fahrzeug das Rennen anzuführen", sagte der frisch gebackene Champion der Mini-Challenge. "Der Z4 ist ein richtig tolles Rennauto, das mir auf der Nordschleife viel Spaß gemacht hat - und vor allem Lust auf mehr." Aufgrund einer abweichenden Boxenstrategie ging die Führung schließlich an das Phoenix-Team, dass diese bis zum Erreichen der vier Stunden Renndistanz nicht mehr hergab. "Der Sieg ist für Audi wirklich eine Erlösung", sagte Basseng. "Viele Menschen haben jede Menge Energie in das Projekt gesteckt und es nun verdient, dafür auch den Erfolg zu ernten. Für mich war das Rennen am Ende alles andere als einfach - ich musste wirklich alles geben." Das Mamerow-Team konnte mit dem SLS nicht an die Performance des R8 heranreichen. "Ein erneuter zweiter Platz zum Saisonabschluss ist wunderbar", sagte Hahne. "Wir hätten natürlich gerne ganz oben auf dem Podium gestanden, aber dazu war der Audi heute einfach zu stark." Hinter dem Spitzentrio betrieben Mike Stursberg (Wermelskirchen) und Richard Westbrook (Großbritannien) im Haribo-Porsche Schadensbegrenzung für das Manthey-Team. Auf Platz fünf landete nach 28 Runden der SLS AMG GT3 von ROWE-Racing mit den Fahrern Alexander Roloff (Berlin), Hubert Haupt (München) und Roland Rehfeld (Blankenfelde).
Gelbgrüner Abschied von der VLN und dem 24 Stundenrennen.
Das Saisonfinale der VLN 2011 war gleichzeitig auch der letzte Einsatz des Manthey-Porsche GT3 R. Teamchef Olaf Manthey: Wir werden weiterhin Fahrzeuge im Kundenauftrag einsetzten, aber unser "Dicker" wird hier nicht mehr rennen.Wir suchen jetzt im internationalen Motorsport eine neue Plattform um unser Fahrzeug erfolgreich einzusetzten.

Text.: VLN-Media

Foto: M.Muhr

Okt.2011